Adidas dominiert das UEFA-Champions-League-Finale

Der UEFA-Zirkus ist lange nicht mehr das, was er war als 1960 die Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid 3:7 spielte. Ein Spiel, was in der Vorberichterstattung des ZDF am Samstag noch als eines der besten Endspiele bezeichnet wurde. Die Frankfurter waren Angestellte, die in ihrer Freizeit ordentlich Fußball spielten. Die Madrilenen hatten da schon legenden wie Puskás (4 Tore) und Di Stefano (3 Tore). Erwin Stein, der immerhin 2 Tore gegen das weiße Ballett schoss, sagte, man sei so erfürchtig gewesen, hätte Puskás ihn gebeten seien Koffer aufs Zimmer zu bringen, er hätte ihn ihm getragen.

Heute ist der internationale Fußball die Bühne von extrovertierten Individuen, die Prämien sind gigantisch und das A&O ist Werbung. Bereits vor Wochen bewarb @adidasfootball die neuen Schuhe in einem über :60 langen Video unter dem Motto "The Football Revolution is Coming...". Im Stadion war man auf allen Banden mit #Bethediference präsent und 3 von 4 Toren vielen mit Hilfe von Adidas-Schuhen – nur Neymar Jr. tanzte aus der Reihe.

0:1 Ivan Rakitić – ACE15: Control Everything

1:1 und 1:2 Álvaro Morata und Luis "Das Krokodil" Suárez – X15: Cause Chaos

1:3 Neymar Jr. – Hypervenom II

Hier geht es um enorme Summen – was man von den aufwändigen Produktionen ja sehr gut ableiten kann. Morata sagt es im Video: There's thousands of people supporting us, thousands of fans, kids, families,… und ich ergänze es mit thousands of potential customers.

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Nach dem Endspiel ist vor dem Endspiel

Für Adidas geht es längst weiter. Seit Samstag läuft die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015™. Auch hier gibt es tausende potenzielle Kunden, die von Adidas mittlerweile stärker als Zielgruppe erkannt werden und eigene prominente Kampagnen bekommen.

Adidas Footbal FIFA WWC 2015