#TVDuell — Alle machen mit

tvduell

Am 22. September sind Wahlen in Deutschland. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch hierzulande aus der Politik eine Show gemacht werden kann. Lange nicht so wie in den USofA, aber #TVDuell der Spitzenkandidaten zur Prime Time etc. Dass aber diesmal im Road Block, also auf allen Sendern, gesendet wird ist super.

Die Leute sind politikverdrossen. Das ist keine gewagte These, eher Fakt, und wird durch Wahlbeteiligung und Abwinker an Infoständen belegt. ProSiebenSat1 zeigte bereits mit den eigenen Wahlspots ein positives Beispiel. Nun waren sie an der Ausstrahlung im Road Block beteiligt und stellten mit Stefan Raab sogar einen Moderator in der Talkrunde des #TVDuell. Raab setzt sich für einen guten Zweck ein, auch mit seiner Show "Absolute Mehrheit".

"Was soll ich denn jetzt wählen?"

Stefan Raab hat im Gegensatz zu seinen Mit-Moderatoren nicht die Angst, seinen guten Ruf oder Seriösität als angenehmer Interviewpartner zu verlieren. So geht er Kanzlerin und Kanzlerkandidat sogar etwas an. "Frau Merkel, mal darauf achten", denn Sie fährt gerne mit dem Zuschauer solange über die Dörfer, bis dieser die Frage vergessen hat. Genauso trocken muss sich Peer Steinbrück anhören, dass es doch nicht seien kann, dass er eine große Koalition ausschließe, weil er dann nicht "King of Kotlett" ist. Der Kern von Raabs Fragen ist aber "Was soll ich denn jetzt wählen?", denn das ist – glaube ich – was viele nicht wissen.

Derzeit laufen diverse Auswertungen von Medien und Instituten. Was sehr interessant ist, ist wie sich während der TV-Runde in der Aufbereitung bei "Absolute Mehrheit" die Meinung des Publikums (via Televoting) dreht. Auch infratest stellt für die ARD fest, dass die Zuschauer den Herausforderer vorne sehen.

infra

Das ist interessant, weil laut Emnid-Sonntagsumfrage am 01.09.2013 39% CDU/CSU wählen würden und nur 23% die SPD.

Die Medien beeinflussen uns maßgeblich

Es bleibt also bis zum Ende spannend! Vor allem, weil über Raabs Sendungen evtl. potentielle Nichtwähler aktivieren lassen.